Am vergangenen Freitag, den 4. September, haben wir gemeinsam mit dem Bezirksverband Berlin-Neukölln sowie mit Hilfe vieler unserer Unterstützer und Unterstüzerinnen aus Berlin und Brandenburg einen gesamten Tag lang alles gegeben um noch einmal so viele Menschen wie möglich zum Mitmachen in der heißen Wahlkampfphase und darüber hinaus zu gewinnen. Außerdem haben wir wieder die Möglichkeit der Briefwahl-Direkt-Beantragung angeboten.
Wir haben dabei in der Summe mehr als 14 Stunden auf den Straßen Neuköllns zugebracht und konnten weitere 28 Menschen zum Mitmachen gewinnen sowie über 20 Menschen direkt zur Briefwahl anmelden. So ganz nebenbei haben wir natürlich auch etliches Wahlmaterial verteilen können und kamen mit vielen Menschen ins Gespräch.
Die Aktion soll auch eine Anregung zum eigenen 48-Stunden-Wahlkampf vor Ort geben, bei dem wir alle vom 25.-27. September noch einmal alle Kräfte mobilisieren wollen. Dass sich das lohnt, haben die Wahlen im Saarland und in Thüringen eindrucksvoll bewiesen, bei denen es gelungen ist gerade in der Schlussphase des Wahlkampfes noch einmal viele unentschlossene Wähler sowie Nichtwähler zur Wahl der LINKE zu motivieren.
Wer jetzt noch im Wahlkampf mithelfen will, kann sich direkt bei uns melden unter 030-24009999 oder mobilisierung@die-linke.de oder einfach direkt hier!
Am frühen Montagmorgen, 24. August 2009, haben Mitglieder des Neuköllner Bezirksverbandes DIE LINKE die Aktion „Nicht für’n Appel und ‘nen Ei!“ vor dem Job-Center in der Sonnenallee gestartet. Kurz vor Öffnung des Job-Centers um 8.00 Uhr hatte die Schlange der dort Wartenden eine Länge von mehr als 200 Metern angenommen. An sie verteilten rund ein Dutzend Genossinnen und Genossen Äpfel und hart gekochte Eiern und warben mit der politischen Forderung „Hartz IV abwählen!“. Mit dieser Aktion wollten sie verdeutlichen, dass Arbeitslosigkeit und Löhnen, bei denen man „für einen Apfel und ein Ei arbeiten“ muss, menschenunwürdig sind.
Diese Aktion löste bei den Wartenden lebhafte Diskussionen aus. Weitgehend einmütig war die Ablehnung der Hartz-Steinmeier-Gesetze mit ihren diskriminierenden Vorschriften. Zustimmung fanden auch die Forderungen der Partei DIE LINKE nach einem gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro in der Stunde und die Anhebung des Regelsatzes für Hartz-VI-Empfänger auf 500 Euro.
Viele aber zeigten sich verunsichert: Wie wird sich nach der Bundestagswahl das Übel mit diesen Armutsgesetzen weiterentwickeln? Welche Folgen haben die Hunderte Milliarden Euro schweren Rettungspakete für die Banken für die Sozialleistungen? Drohen Kürzungen, weil die öffentlichen Kassen geleert wurden? Wer zahlt für die Krise? Soll man DIE LINKE wählen?
Fünf Personen aus der Schlange gingen mit gutem Beispiel voran und füllten das Linkaktiv-Formular aus, in dem sie erklärten, dass sie den Wahlkampf der LINKEN unterstützen wollen. Sieben beantragten am Online-Computer die Zusendung der Briefwahlunterlagen beim Landeswahlleiter, und viele steckten die Einladung zum Frühstück der Erwerbloseninitaitive ErwiN ein.
Die Neuköllner LINKE wird die Aktion in dieser Woche am Dienstag, dem 25. August, um 7.30 Uhr und am Donnerstag, dem 27. August, um 9.30 Uhr vor dem Job-Center in der Sonnenallee/Ecke Grenzallee fortsetzen. Am Dienstag, dem 1. September, findet 11.00 Uhr im Zentrum der LINKEN am Neuköllner Richardplatz 16 ein kostenloses Erbewerbslosenfrühstück statt.