{"id":1000,"date":"2009-12-09T11:27:27","date_gmt":"2009-12-09T09:27:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/?p=1000"},"modified":"2009-12-09T18:56:10","modified_gmt":"2009-12-09T16:56:10","slug":"fdp-vorschlag-zwei-schlage-statt-drei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/fdp-vorschlag-zwei-schlage-statt-drei\/","title":{"rendered":"FDP-Vorschlag: Zwei Schl\u00e4ge statt drei"},"content":{"rendered":"<p>Seit l\u00e4ngerem deutet sich an, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung nach ihrer Absage an gesetzliche Internetsperren im Koalitionsvertrag (wir\u00a0<a href=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/koalitionsvertrag-vom-uneingelosten-freiheitsanspruch-des-internet\/\" target=\"_blank\">berichteten<\/a>) die Ahndung von Urheberrechtsverletzungen im Netz auf der Ebene der Provider voranbringen will. Jetzt liegt eine erste Aussage dar\u00fcber vor, die diese Vermutung als belastbar ausweist.<!--more--><\/p>\n<p>Heise online\u00a0<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/IT-Gipfel-Nicht-drei-sondern-nur-zwei-Strikes-880366.html\" target=\"_blank\">berichtet<\/a> heute \u00fcber entsprechende Aussagen des parlamentarischen Staatssekret\u00e4rs im Wirtschaftsministerium, Hans-Joachim Otto (FDP). Auf der Diskussionsrunde <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Navigation\/Technologie-und-Innovation\/Informationsgesellschaft\/it-gipfel,did=320928.html\" target=\"_blank\">\u201eEigenverantwortung und Staatkontrolle im Internet\u201c<\/a> des gestrigen IT-Gipfels kritisierte er am\u00a0<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Frankreich-Internetsperre-fuer-Urheberrechtsverletzer-gebilligt-837138.html\" target=\"_blank\">franz\u00f6sischen Three-Strikes-Modell<\/a> den <em>dritten Schlag<\/em>, da er das Kommunikationsgrundbed\u00fcrfnis beschneide. Als bemerkenswert aber betrachte er die <em>beiden ersten Schl\u00e4ge<\/em>. Weiter hei\u00dft es:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDer Staatssekret\u00e4r brachte einen \u201aganz pers\u00f6nlichen\u2019 Vorschlag ein, betonte dabei aber, dass der noch nicht in Regierung oder Fraktion diskutiert worden sei. Nicht eine Beh\u00f6rde, sondern die Internet Service Provider selbst sollten Kunden, bei denen sie urheberrechtswidrige Aktivit\u00e4ten feststellen, zweimal mahnen. Die Kunden bek\u00e4men sozusagen die gelbe Karte von ihrem Provider gezeigt. Nutzt dies nichts, dann soll laut Otto ein Bericht des Providers an ein eigens geschaffenes Gremium \u00fcbersandt werden. Wie dieses zusammengesetzt sein soll und welche weiteren Schritte dann folgen, dazu lieferte Otto noch keine Details. Er sieht in der Verschiebung der Verantwortung f\u00fcr die Aufsicht von einer Beh\u00f6rde wie der franz\u00f6sischen Hadopi zu den Service-Providern selbst offenbar ein St\u00fcck mehr \u201aSelbstverantwortung\u2019 der Wirtschaft. Leutheusser-Schnarrenberger \u00e4u\u00dferte sich nicht zu Ottos \u201apers\u00f6nlichem Vorschlag\u2019.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Mal sehen, ob das die Regierungslinie wird!?<\/p>\n<div id=\"tweetbutton1000\" class=\"tw_button\" style=\"float:right;margin-left:10px;\"><a href=\"http:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fblog.die-linke.de%2Fdigitalelinke%2Ffdp-vorschlag-zwei-schlage-statt-drei%2F&amp;text=FDP-Vorschlag%3A%20Zwei%20Schl%C3%A4ge%20statt%20drei&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=https%3A%2F%2Fblog.die-linke.de%2Fdigitalelinke%2Ffdp-vorschlag-zwei-schlage-statt-drei%2F\" class=\"twitter-share-button\"  style=\"width:55px;height:22px;background:transparent url('https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/plugins\/wp-tweet-button\/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;\">Tweet<\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit l\u00e4ngerem deutet sich an, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung nach ihrer Absage an gesetzliche Internetsperren im Koalitionsvertrag (wir\u00a0berichteten) die Ahndung von Urheberrechtsverletzungen im Netz auf der Ebene der Provider voranbringen will. 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