{"id":1087,"date":"2010-01-19T19:15:27","date_gmt":"2010-01-19T18:15:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/?p=1087"},"modified":"2010-01-19T19:15:27","modified_gmt":"2010-01-19T18:15:27","slug":"einsturzende-altbauten-zur-urheberrechtsdebatte-im-deutschen-buchhandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/einsturzende-altbauten-zur-urheberrechtsdebatte-im-deutschen-buchhandel\/","title":{"rendered":"Einst\u00fcrzende Altbauten: Zur Urheberrechtsdebatte im deutschen Buchhandel"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/Old_Factory_Tomy.jpg\" alt=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/Old_Factory_Tomy.jpg\" \/><\/p>\n<h6>Bild: \u201eOld Factory\u201c von Tomy &#8211; www.augensound.de (CC-BY-NC-ND)<\/h6>\n<p>Auf boersenblatt.net \u2013 dem \u201eOnline-Magazin f\u00fcr den Deutschen Buchhandel\u201c \u2013 hat Michael Roesler-Graichen einen f\u00fcr das dort angesprochene Klientel ungew\u00f6hnlichen Essay zum Urheberecht im Digitalzeitalter ver\u00f6ffentlicht. Unter dem Titel <a href=\"http:\/\/www.boersenblatt.net\/sixcms\/detail.php?id=351147\" target=\"_blank\">\u201eUrheberrecht: Kein Denkmalschutz\u201c<\/a> wird dem deutschen Buchhandel zur <em>Flucht nach vorn<\/em> geraten: Dem <em>digitalen Dilemma<\/em> und einer vorherrschenden Kostenlosmentalit\u00e4t im Netz sei durch neue Gesch\u00e4ftsmodelle zu entkommen, mit einem <em>elit\u00e4ren R\u00fcckzug<\/em> auf die Verh\u00e4ltnisse der <em>Vor-Internet-Welt<\/em> nichts zu gewinnen.<!--more--><\/p>\n<p>Roesler-Graichen verweist auf B\u00fccher von Tim O\u2019Reilly, Chris Andersen oder auch den j\u00fcngsten Bestseller von Dan Brown, die allesamt zum kostenfreien Download bereitstanden, bevor sie zu Erfolgsprodukten wurden. In diesen F\u00e4llen profitierte der klassische Vertrieb in physischer Form von den vorausgegangenen Zugriffen einer <em>riesigen Zielgruppe<\/em> auf die digitale Vorlage. Modernes <em>Internet-Marketing<\/em> k\u00f6nne auch in einer Kombination aus <em>abgespeckter<\/em> <em>Preview-Qualit\u00e4t im Netz<\/em> und zahlungspflichtiger <em>gedruckter \u00bbPremium\u00ab-Qualit\u00e4t<\/em> bestehen. Doch m\u00fcssten dazu die in der Branche herrschende <em>Fantasielosigkeit<\/em> in der Urheberrechtsdebatte aufgebrochen und <em>Glaubensgrunds\u00e4tze<\/em> geopfert werden.<\/p>\n<p>Auf Seiten der Autoren und Verleger sei ein im Netz sich zunehmend verfl\u00fcchtigender Urheberrechtsschutz als <em>Teil unserer gesellschaftlichen (und zunehmend auch politischen) Wirklichkeit <\/em>zur Kenntnis zu nehmen. Mit dem Internet habe <em>eine<\/em> <em>neue Zeitrechnung<\/em> begonnen, die <em>einen anderen Umgang mit dem Urheberrecht <\/em>erfordere, althergebrachte Gesch\u00e4ftsmodelle st\u00fcnden <em>nicht unter Denkmalschutz<\/em>. Pl\u00e4diert wird f\u00fcr eine Aufhebung <em>starrer Fronten<\/em>, vergleichbar dem <em>\u00bbaggiornamento\u00ab<\/em> (an den Tag heranf\u00fchren) des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965), mit dem der seinerzeitige Reformstau innerhalb der katholischen Kirche aufgehoben wurde.<\/p>\n<p>Wortwahl und Vergleich lassen bereits erkennen, mit welch m\u00e4chtigem Gegen\u00fcber der Autor in Auseinandersetzung tritt. Pikant zugleich: Roesler-Graichen ist als Fachredakteur des \u201eB\u00f6rsenblatts\u201c bezahlter Angestellter des B\u00f6rsenvereins des Deutschen Buchhandels. Letzterer betrieb bislang intensive Lobby-Arbeit f\u00fcr Access-Sperren bei Urheberrechtsverletzungen und stach zuletzt gleichsam durch das Fehlschlagen seines E-Book-Portals libreka.de hervor (siehe <a href=\"http:\/\/carta.info\/16434\/libreka-der-e-book-flopp-des-boersenvereins\/\" target=\"_blank\">Libreka!: Der E-Book-Flopp des B\u00f6rsenvereins<\/a>). Auch <a href=\"http:\/\/www.boersenverein.de\/sixcms\/media.php\/976\/Telekommunikationsueberwachung_Plaedoyer_BverfG_09-12-15.pdf\" target=\"_blank\">pl\u00e4dierte<\/a> dessen Justiziar Christian Sprang noch Mitte Dezember in der m\u00fcndlichen Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts daf\u00fcr, die Vorratsdatenspeicherung nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern Handhabe und Umfang in der Herausgabe der gespeicherten Daten noch auszuweiten.<\/p>\n<p><em>Sanktionen<\/em> in Form von <em>Internetsperren<\/em> h\u00e4lt Roesler-Graichen zwar f\u00fcr <em>notwendig<\/em>, erachtet sie aber \u2013 ebenso wie <em>Schutzma\u00dfnahmen<\/em> durch <em>Digital Rights Management (DRM)<\/em> \u2013 als <em>in vielen F\u00e4llen nicht wirksam<\/em> und <em>auch nicht durchsetzbar<\/em>. Das mag so manchem wenig einsichtig erscheinen. Und sicherlich lie\u00dfe sich \u00fcber die Wirksamkeit und Durchsetzbarkeit von Sperrma\u00dfnahmen trefflich streiten. \u00c4hnliches gilt in Bezug auf die Reichweite der vorgebrachten Vorschl\u00e4ge zur Modernisierung des Urheberrechts. Im einzelnen werden benannt:<br \/>\n&#8211; eine tempor\u00e4re Urheberrechtsschranke f\u00fcr die befristete Vorschau neuerschienener Titel;<br \/>\n&#8211; eine Verk\u00fcrzung der Schutzdauer f\u00fcr Fach- und Wissenschaftsb\u00fccher von 70 auf 20 Jahre;<br \/>\n&#8211; verg\u00fcnstigte Lizenzierungen von Inhalten f\u00fcr Sch\u00fcler und Studenten;<br \/>\n&#8211; sowie im Falle von verwaisten Werken die Bildung von vorangehenden Verlagsr\u00fcckstellungen f\u00fcr die sp\u00e4tere, freie Nutzung.<\/p>\n<p>Immerhin: All das w\u00e4ren Neuerungen, die den herrschenden Urheberrechts-Status-quo im deutschen Buchhandel geh\u00f6rig durcheinanderwirbelten. Dabei ist Roesler-Graichen bewusst, dass es in den meisten F\u00e4llen die Autorinnen und Autoren selbst sind, die sich dem Neuen am st\u00e4rksten widersetzen. Ihrer Urheberechts-<em>Atemnot<\/em> h\u00e4lt er unter Verweis auf die Entwicklungen in der Musikindustrie entgegen, dass gerade sie es seien, die <em>von der \u00bbFree-Culture\u00ab im Netz m\u00f6glicherweise mehr als [die] Verlage<\/em> profitierten.<\/p>\n<p>Zugleich ruft er den Gemeinwohlaspekt von Kunst und Kultur in Erinnerung. K\u00fcnstlerische Leistungen beruhten nicht auf Genie allein, sondern oft auch auf <em>\u00fcberdurchschnittlichen Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnissen, einer gener\u00f6sen Kulturf\u00f6rderung oder einer gro\u00dfz\u00fcgigen Ausstattung eines wissenschaftlichen Instituts.<\/em> Davon der Gesellschaft <em>etwas<\/em> zur\u00fcckzugeben, sei nichts Verwerfliches.<\/p>\n<p>Insgesamt ist Roesler-Graichens Essay wohltuend zu lesen. Mit ihm wird der bislang apodiktischen Forderung nach Strafverfolgung seitens des B\u00f6rsenvereins eine alternative, konstruktive Urheberrechtsoption entgegengestellt. Sein Aufruf ausgangs des Textes ist auch einer an diesen:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eEs geht darum, argumentative Blockaden zu beseitigen, Lockerungs\u00fcbungen zuzulassen, die scheinbar zementierte Positionen ver\u00e4ndern k\u00f6nnten. Das Unerlaubte muss nicht nur gedacht, sondern auch ausgesprochen werden. Nur so kann die Position des Autors, der immer noch an eine unumschr\u00e4nkte Autonomie seines Schaffens und Denkens glaubt, ins Wanken geraten. Das Internet ist \u2013 auch wenn es einem nicht gef\u00e4llt \u2013 eine interaktive, kollektive Veranstaltung, an der die Gesellschaft, und auch der Urheber, nicht vorbeikommt. In der neuen \u00bbsharing culture\u00ab [\u2026] verschwinden die Grenzen zwischen Erstellern und Nutzern, verschmelzen Produktion und Konsumtion gar zum \u00bbProsuming\u00ab.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>\u00a0<br \/>\nDass ein solcher Appell nicht ohne Widerspruch bleiben w\u00fcrde, stand zu erwarten. Noch am selben Tag des Erscheinens meldete sich in mehreren Kommentaren Roland Reu\u00df zu Wort. \u00dcber den Initiator des \u201eHeidelberger Appells\u201c wurde bereits ausreichend berichtet. (Siehe beispielsweise Matthias Spielkamp: <a href=\"http:\/\/www.perlentaucher.de\/artikel\/5347.html\" target=\"_blank\">Open Excess: Der Heidelberger Appell.<\/a>) Zuletzt trat er mit dem Ruf an die Politik, sich \u201ef\u00fcr eine nationale und internationale Respektierung der geltenden Rechtslage mit allen gebotenen Mitteln der Rechtspflege einzusetzen\u201c, als Hardliner in der Urheberrechtsdebatte hervor. (Nachzulesen in der von ihm mitherausgegebenen, zum kostenlosen (!) Download bereitgehaltenen Publikation\u00a0<a href=\"http:\/\/www.klostermann.de\/autorschaft\/\" target=\"_blank\">\u201eAutorschaft und Werkherrschaft in digitaler Zeit\u201c<\/a>. Dort: S. 19.)<\/p>\n<p>An dieser Stelle aber verga\u00df er sich. In seinen Kommentaren fallen Worte wie \u201eopportunistisch und prinzipienlos\u201c, \u201eResultat einer Gehirnw\u00e4sche\u201c \u201egetretener Quark\u201c (Kommentar Nr. 2), \u201efeige\u201c und schlie\u00dflich der Mahnruf (Kommentar Nr. 8):<\/p>\n<blockquote><p>\u201eEs w\u00e4re an der Zeit f\u00fcr die Strategen des Blatts, einmal ihre \u00bbendgadgets\u00ab ab- und den Verstand einzuschalten (fast h\u00e4tte ich gefragt: ja sind wir denn hier beim Perlentaucher und seinen mittelfristig suizidalen Abfeierungen jedes digitalen Schickimickizeugs?).\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>\u00dcbersetzen wir \u201eendgadgets\u201c<em> <\/em>hier einmal \u2013 auf gut Heideggerianisch \u2013 mit <em>Endapparaturen<\/em>, so wird die ohnehin klare Botschaft zur Weisung: Roesler-Graichen, ein Mann des nachgelagerten Apparates innerhalb der Hierarchien des B\u00f6rsenvereins, mu\u00df nach solcher Insubordination ausgeschaltet werden. Dem Kommentar Reu\u00df\u2019 entspringt die kaum verhohlene Aufforderung, dem Redakteur die Entlassungspapiere auszuh\u00e4ndigen.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber kann dem Deutschen B\u00f6rsenverein nur empfohlen werden, die Diskussion \u00fcber das Urheberrecht im Digitalzeitalter substantiell zu f\u00fchren. Denn auch in diesem Fall gilt, was in einem anderen Kontext konstatiert wird: \u201eOver time, the web will win because it always does.\u201c (<a href=\"http:\/\/www.pcpro.co.uk\/news\/354205\/mozilla-firefox-mobile-will-kill-off-app-stores\" target=\"_blank\">Jay Sullivan<\/a>) Anders gesagt: Das Netz ist f\u00fcr all das, was sich als in digital kodierte Informationen zerlegbar erweist, das Produktions- und Distributionsmedium schlechthin. Und das ist weit mehr als gedruckter Text, Musik und Film.<\/p>\n<p>Strategien zur Reterritorialisierung und Marktabgrenzung im Internet, wie sie zur Aufrechterhaltung analoger Profitabilit\u00e4t mittels Access-Sperren von der Interessensvertretung des deutschen Buchhandels gefordert werden, k\u00f6nnen den technischen Fortschritt nicht aufhalten. Zumindest nicht in langer Frist! Sie sind aber \u2013 geraten sie zur herrschenden Politik \u2013 geeignet, den zuk\u00fcnftigen Wohlstand in der Entwicklung von Nationen zu minimieren. Produktions- und Distributionsstrukturen der Vergangenheit zu konservieren, ist langfristig dysfunktional.<\/p>\n<p>\u00a0<br \/>\nPost scriptum: Der brasilianische Schriftsteller und Bestseller-Autor Paulo Coelho stellt seit geraumer Zeit Raubkopien der eigenen Werke auf seiner pers\u00f6nlichen Website <a href=\"http:\/\/paulocoelhoblog.com\/pirate-coelho\/\" target=\"_blank\">Pirate Coelho<\/a> ins Netz. In der \u201eBerliner Zeitung\u201c hat er nun seine Erfahrungen in dem ins Deutsche \u00fcbertragenen Essay <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2009\/1230\/feuilleton\/0005\/index.html\" target=\"_blank\">\u201eVerbote sind selten eine L\u00f6sung\u201c<\/a> geschildert. Nach Logik der Verleger m\u00fc\u00dfte er sich durch solches Tun das eigene Wasser abgraben. Doch falsch, tats\u00e4chlich ist das Gegenteil der Fall. Der Verkauf seiner B\u00fccher hat seitdem zugenommen. Gleichwohl legt Coelho den Finger auch in die Wunde, wenn er schreibt:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie Musikindustrie hat schwer darum gek\u00e4mpft, Napster schlie\u00dfen zu lassen, nur um dann mit ansehen zu m\u00fcssen, wie andere Filesharing-Portale wie Pilze aus dem Boden schossen. Das Verlagswesen sieht sich nun neuen Produkten wie Kindle, Nook, dem Sony-Reader sowie diversen Anwendungen f\u00fcr iPhone und Blackberry gegen\u00fcber, die es dem Autor, der fr\u00fcher seine[<span style=\"text-decoration: line-through;\">r<\/span>] B\u00fccher kostenlos in einem Blog ver\u00f6ffentlichte, erm\u00f6glichen, seine Werke in elektronischer Form zu vermarkten. Und so kann es passieren, dass Buchverlage \u2013 genau wie einst die Plattenfirmen \u2013 irgendwann \u00fcberfl\u00fcssig werden.<\/p>\n<p>In L\u00e4ndern, wo Filesharing verboten werden soll (in Frankreich ist dieses Jahr eine entsprechende Gesetzesvorlage durchgebracht worden)[,] werden die Autoren bald einen Wettbewerbsnachteil haben. Verbote sind selten eine L\u00f6sung. Viel kl\u00fcger w\u00e4re es, die Vorteile der neuen Technologie zu nutzen, um gute Literatur zu unterst\u00fctzen und zu verbreiten.<\/p>\n<p>Viele sagen, dass ich mir das nur leisten kann, weil meine B\u00fccher so hohe Auflagen erreichen. Dabei ist es genau umgekehrt: Meine B\u00fccher erreichen so hohe Auflagen, weil ich mir M\u00fche gebe, meine Werke der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich zu machen. Wenn man mich heute vor die Wahl stellte, entweder f\u00fcr drei Millionen Dollar ein Buch zu schreiben, das von drei Leuten gelesen wird, oder ein Buch zu schreiben, f\u00fcr das ich nur drei Dollar bekomme, das aber von drei Millionen Menschen gelesen wird, dann w\u00fcrde ich mich f\u00fcr letzteres entscheiden. Ich bin \u00fcberzeugt, dass die meisten Schriftsteller das genauso sehen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Als Fazit bleibt: Neben den Nutzerinnen und Nutzern sind es in erster Linie die Autorinnen und Autoren (Urheber) selbst, die von der Digitalisierung profitieren. Die Funktion der Verleger (Rechteverwerter) wird im Netzzeitalter tendenziell redundant. Tendenziell hei\u00dft: ohne die Entwicklung neuer Gesch\u00e4ftsmodelle. Und das ist es, was die Verleger so nerv\u00f6s macht &#8211; und wof\u00fcr Reu\u00df in seiner Gleichsetzung von Sch\u00f6pfer und Verwerter keinerlei Verst\u00e4ndnis aufbringt. Als klassischer Herausgeber von Editionen gemeinfreier Autoren f\u00fchlt und verabscheut er wie ein Verleger. Wie diese ereilt ihn das Drangsal einst\u00fcrzender Altbauten. Thanatos aber ist kein guter Ratgeber f\u00fcr die Gestaltung des Kommenden.<\/p>\n<div id=\"tweetbutton1087\" class=\"tw_button\" style=\"float:right;margin-left:10px;\"><a href=\"http:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fblog.die-linke.de%2Fdigitalelinke%2Feinsturzende-altbauten-zur-urheberrechtsdebatte-im-deutschen-buchhandel%2F&amp;text=Einst%C3%BCrzende%20Altbauten%3A%20Zur%20Urheberrechtsdebatte%20im%20deutschen%20Buchhandel&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=https%3A%2F%2Fblog.die-linke.de%2Fdigitalelinke%2Feinsturzende-altbauten-zur-urheberrechtsdebatte-im-deutschen-buchhandel%2F\" class=\"twitter-share-button\"  style=\"width:55px;height:22px;background:transparent url('https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/plugins\/wp-tweet-button\/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;\">Tweet<\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild: \u201eOld Factory\u201c von Tomy &#8211; www.augensound.de (CC-BY-NC-ND) Auf boersenblatt.net \u2013 dem \u201eOnline-Magazin f\u00fcr den Deutschen Buchhandel\u201c \u2013 hat Michael Roesler-Graichen einen f\u00fcr das dort angesprochene Klientel ungew\u00f6hnlichen Essay zum Urheberecht im Digitalzeitalter ver\u00f6ffentlicht. 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