{"id":2605,"date":"2010-10-14T09:41:55","date_gmt":"2010-10-14T07:41:55","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/?p=2605"},"modified":"2010-10-14T09:41:55","modified_gmt":"2010-10-14T07:41:55","slug":"pay-apps-von-ard-und-zdf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/pay-apps-von-ard-und-zdf\/","title":{"rendered":"Pay-Apps von ARD und ZDF?"},"content":{"rendered":"<p>Es wurde viel dar\u00fcber diskutiert, ob und wie lange ARD und ZDF einmal ausgestrahlte Sendungen in ihren Mediatheken bereitstellen sollen und d\u00fcrfen. In diesem Zusammenhang wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass die Geb\u00fchrenzahler diese Inhalte schon bezahlt h\u00e4tten. <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/unternehmen\/presse\/pressemitteilungen\/pressemeldungndr6801.html\">So erkl\u00e4rte<\/a> die Vorsitzende des NDR Rundfunkrates, Dagmar Gr\u00e4fin Kerssenbrock, in der Debatte um das \u201eDepublizieren\u201c von Inhalten erst im September diesen Jahres:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eEs ist den Geb\u00fchrenzahlern kaum zu vermitteln, warum Inhalte, die mit Geb\u00fchrengeldern online gestellt wurden, nun mit Geb\u00fchrengeldern wieder offline gestellt werden.\u201c <!--more--><\/p><\/blockquote>\n<p>Dieses Argument wird auch von vielen Nutzer immer wieder benutzt. So stellte das NDR-Medienmagazin ZAPP fest, dass <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/internet\/depublizieren113.html\">viele meinen<\/a>,<\/p>\n<blockquote><p>\u201edass sie die Inhalte bereits mit ihren GEZ-Geb\u00fchren bezahlt haben. Deshalb wollen sie jederzeit darauf zugreifen k\u00f6nnen \u2013 und zwar auf alle Radio- und TV-Sendungen von ARD und ZDF.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Um dann allerdings auch festzuhalten:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eTats\u00e4chlich aber sind gar nicht alle Sendungen online verf\u00fcgbar. Denn die Rundfunkanstalten besitzen nicht f\u00fcr alle Produktionen uneingeschr\u00e4nkte Online-Rechte, vor allem nicht f\u00fcr Archivmaterial.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Gestern nun forderte Springer-Chef Mathias D\u00f6pfner auf den M\u00fcnchner Medientagen von den \u00d6ffentlich-Rechtlichen, ihre Apps einfach kostenpflichtig zu machen. So k\u00f6nne man schlie\u00dflich \u201edas einzig zukunftsweisende Gesch\u00e4ftsmodell f\u00fcr Journalismus im Netz\u201c retten, <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/medien\/artikel\/1\/vom-leibhaftigen-eroeffnet\/\">schreibt<\/a> Steffen Grimberg in der <em>taz<\/em>. Und wie antworten ARD und ZDF? Weisen Sie dieses Angebot zur\u00fcck, da man ja nicht zweimal f\u00fcr denselben Inhalt kassieren k\u00f6nne?<\/p>\n<blockquote><p>\u201eEs sei keine Ideologie, Angebote wie Apps kostenlos anzubieten\u201c, so der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust <em><a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/kultur-live\/article1662016\/Doepfner-kritisiert-Gratiskultur-der-Oeffentlich-Rechtlichen-im-Netz.html\">laut Hamburger Abendblatt<\/a><\/em>.<\/p>\n<p>Zwar gebe es die \u201eTagesschau\u201c-App kostenlos, f\u00fcr andere Angebote w\u00fcrden k\u00fcnftig aber auch zus\u00e4tzliche Entgelte f\u00e4llig. ZDF-Intendant Markus Sch\u00e4chter sagte, D\u00f6pfners \u201eGrundlage gef\u00e4llt mir gut\u201c.<\/p><\/blockquote>\n<div id=\"tweetbutton2605\" class=\"tw_button\" style=\"float:right;margin-left:10px;\"><a href=\"http:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fblog.die-linke.de%2Fdigitalelinke%2Fpay-apps-von-ard-und-zdf%2F&amp;text=Pay-Apps%20von%20ARD%20und%20ZDF%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=https%3A%2F%2Fblog.die-linke.de%2Fdigitalelinke%2Fpay-apps-von-ard-und-zdf%2F\" class=\"twitter-share-button\"  style=\"width:55px;height:22px;background:transparent url('https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/plugins\/wp-tweet-button\/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;\">Tweet<\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wurde viel dar\u00fcber diskutiert, ob und wie lange ARD und ZDF einmal ausgestrahlte Sendungen in ihren Mediatheken bereitstellen sollen und d\u00fcrfen. 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