{"id":2989,"date":"2011-01-26T10:30:21","date_gmt":"2011-01-26T09:30:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/?p=2989"},"modified":"2011-02-17T12:45:13","modified_gmt":"2011-02-17T11:45:13","slug":"enquete-koalition-schiest-online-beteiligungsplattform-adhocracy-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/enquete-koalition-schiest-online-beteiligungsplattform-adhocracy-ab\/","title":{"rendered":"Enquete: Koalition schie\u00dft Online-Beteiligungsplattform Adhocracy ab"},"content":{"rendered":"<p>Am 30. September letzten Jahres <a href=\"http:\/\/blog.internetenquete.de\/?p=253\" target=\"_blank\">verk\u00fcndete<\/a> der Vorsitzende der Enquete-Kommission \u201eInternet und digitale Gesellschaft\u201c, Axel E. Fischer (CDU), voller Stolz den Beschluss, k\u00fcnftig die Kommissionsarbeit mit der Online-Beteiligungsplattform Adhocracy zu begleiten. K\u00fcnftig solle dem sogenannten \u201e18. Sachverst\u00e4ndigen\u201c \u2013 sprich: den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern \u2013 \u201eechte Beteiligung\u201c geboten werden.<\/p>\n<p>Jetzt allerdings kommt es anders. F\u00fcr die heutige Sitzung der IuK-Kommission des \u00c4ltestenrats im Deutschen Bundestag liegt eine Beschlussempfehlung der Koalitionsfraktionen von CDU\/CSU und FDP vor, die Implementierung von Adhocracy in das Webangebot des Bundestages abzulehnen. In der Beschlussempfehlung hei\u00dft es:<!--more--><\/p>\n<blockquote><p>Nach dem derzeitigen Kenntnisstand ist die Implementierung der Weiterentwicklung von Adhocracy mit Blick auf die Arbeit der Enquete-Kommission und dem verantwortungsvollen Umgang mit Haushaltmitteln nicht mehr sinnvoll. Die Implementierung w\u00fcrde erst deutlich nach der Erstellung des Zwischenberichts der Enquete-Kommission realisiert werden k\u00f6nnen. Ebenso liegt zur Zeit kein geeignetes Identifizierungsverfahren f\u00fcr die Nutzer vor.<\/p><\/blockquote>\n<p>Da sich auch in der Besetzung der IuK-Kommission die Mehrheitsverh\u00e4ltnisse des Parlaments widerspiegeln, bedeutet dies das Aus f\u00fcr Adhocracy. Die von der Koalition dargebrachten Gr\u00fcnde allerdings sind mehr als vorgeschoben. Die zeitliche Verz\u00f6gerung ist allein der Union zu verdanken, aus deren Reihen seit dem Beschluss der Enquete-Kommission f\u00fcr Adhocracy das Sperrfeuer er\u00f6ffnet wurde. Urspr\u00fcnglich sollte das Tool bereits Ende 2010 bereitgestellt werden.<\/p>\n<p>Auch der Verweis auf haushalterische Mittel zieht kaum, liegen doch die avisierten Kosten f\u00fcr das Online-Beteiligungskonzept im Rahmen des \u00dcberschaubaren. F\u00fcr andere Projekte wird weitaus mehr Geld veranschlagt und ausgegeben. So bleibt nur das Fazit, dass die Koalition B\u00fcrgerbeteiligung im Kern ablehnt. Im Grunde nichts Neues demnach!<\/p>\n<div id=\"tweetbutton2989\" class=\"tw_button\" style=\"float:right;margin-left:10px;\"><a href=\"http:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fblog.die-linke.de%2Fdigitalelinke%2Fenquete-koalition-schiest-online-beteiligungsplattform-adhocracy-ab%2F&amp;text=Enquete%3A%20Koalition%20schie%C3%9Ft%20Online-Beteiligungsplattform%20Adhocracy%20ab&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=https%3A%2F%2Fblog.die-linke.de%2Fdigitalelinke%2Fenquete-koalition-schiest-online-beteiligungsplattform-adhocracy-ab%2F\" class=\"twitter-share-button\"  style=\"width:55px;height:22px;background:transparent url('https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/plugins\/wp-tweet-button\/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;\">Tweet<\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 30. 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