{"id":3288,"date":"2011-04-21T11:11:49","date_gmt":"2011-04-21T10:11:49","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/?p=3288"},"modified":"2011-04-21T20:02:48","modified_gmt":"2011-04-21T19:02:48","slug":"wozu-die-gez-uber-400-zusatzliche-mitarbeiter-braucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wozu-die-gez-uber-400-zusatzliche-mitarbeiter-braucht\/","title":{"rendered":"Wozu die GEZ \u00fcber 400 zus\u00e4tzliche Mitarbeiter braucht"},"content":{"rendered":"<p>Zum 1. Januar 2013 soll es den neuen Rundfunkbeitrag geben. Der bringt der GEZ erst einmal eine Menge Arbeit.<\/p>\n<p>Man muss im Jahre 2012 ca. 2,8 Millionen Firmen anschreiben, um herauszufinden, wie viele Mitarbeiter sie besch\u00e4ftigen und wie viele Pkw und Betriebsst\u00e4tten sie haben. Es sind die fast 800.000 Verh\u00e4ltnisse der bisher aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden befreiten Teilnehmer zu kl\u00e4ren, die nach dem neuen Staatsvertrag mit einer Drittelgeb\u00fchr belastet werden. Hier muss gepr\u00fcft werden, ob diese nicht aus sozialen Gr\u00fcnden befreit sind.<!--more--><\/p>\n<p>Zudem muss in ca. 1,5 Millionen F\u00e4llen gekl\u00e4rt werden, inwieweit bisherige Mehrfachgeb\u00fchrenpflichten weiter bestehen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem m\u00fcssen die etwa 2,5 Millionen Teilnehmerkonten \u201eNur-H\u00f6rfunk\u201c bzw. \u201eNeuartige Geb\u00fchrentatbest\u00e4nde\u201c gekl\u00e4rt werden, die in Zukunft auf den vollen Beitrag Geb\u00fchr gesetzt werden.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich gibt es noch den einmaligen Datenabgleich, in dessen Rahmen die GEZ etwa 69 Millionen Datens\u00e4tze der Einwohnermelde\u00e4mter erh\u00e4lt. Die GEZ geht davon aus, dass allein in diesem Zusammenhang weitere 23 Millionen Briefe zu verschicken sind.<\/p>\n<p>Die GEZ versendet bisher j\u00e4hrlich etwa 70 Millionen Briefe, es gibt einen R\u00fccklauf von etwa 50 Millionen Briefen. Reformbedingt gibt es f\u00fcr einen Zeitraum von etwa zwei Jahren einen zus\u00e4tzlichen Aufwand von 40 Millionen Briefen und einen m\u00f6glichen zus\u00e4tzlichen R\u00fccklauf von prognostiziert 26 Millionen Briefen.<\/p>\n<p>Die GEZ hat zurzeit etwa 1.150 Mitarbeiter und besch\u00e4ftigt etwa 300 bis 400 externe Besch\u00e4ftigte. Bis 2015 wird der Personalbestand in der \u00dcbergangsphase also auf 1.600 bis 1.700 Mitarbeiter steigen. Danach soll die Mitarbeiterzahl sinken: auf weniger als 1.000 Besch\u00e4ftigte intern und zwischen 100 und 200 Personen extern.<\/p>\n<p>Dies stellte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der GEZ, Hans Buchholz, auf einer Anh\u00f6rung des Medienausschusses des nordrhein-westf\u00e4lischen Landtags am 7. April in D\u00fcsseldorf dar.<\/p>\n<div id=\"tweetbutton3288\" class=\"tw_button\" style=\"float:right;margin-left:10px;\"><a href=\"http:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fblog.die-linke.de%2Fdigitalelinke%2Fwozu-die-gez-uber-400-zusatzliche-mitarbeiter-braucht%2F&amp;text=Wozu%20die%20GEZ%20%C3%BCber%20400%20zus%C3%A4tzliche%20Mitarbeiter%20braucht&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=https%3A%2F%2Fblog.die-linke.de%2Fdigitalelinke%2Fwozu-die-gez-uber-400-zusatzliche-mitarbeiter-braucht%2F\" class=\"twitter-share-button\"  style=\"width:55px;height:22px;background:transparent url('https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/plugins\/wp-tweet-button\/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;\">Tweet<\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum 1. Januar 2013 soll es den neuen Rundfunkbeitrag geben. Der bringt der GEZ erst einmal eine Menge Arbeit. 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