{"id":5181,"date":"2012-06-04T11:00:48","date_gmt":"2012-06-04T10:00:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/?p=5181"},"modified":"2012-06-04T11:24:38","modified_gmt":"2012-06-04T10:24:38","slug":"konferenz-kreatives-schaffen-doku-urhebernutzer-panel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/konferenz-kreatives-schaffen-doku-urhebernutzer-panel\/","title":{"rendered":"Konferenz &#8222;Kreatives Schaffen&#8220;: Doku Urheber\/Nutzer-Panel"},"content":{"rendered":"<p>Am 7. Mai 2012 fand in Berlin die Konferenz &#8222;<a href=\"http:\/\/www.dielinke-herne.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=2481:qkreatives-schaffen-in-der-digitalen-weltq-&amp;catid=316:die-digitale-welt&amp;Itemid=14\" target=\"_blank\">Kreatives Schaffen in der digitalen Welt<\/a>&#8220; statt, veranstaltet von der <a href=\"http:\/\/www.guengl.eu\/\" target=\"_blank\">GUE\/NGL<\/a>, der <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/\" target=\"_blank\">LINKEN Bundestagsfraktion<\/a>, dem <a href=\"http:\/\/www.ccc.de\/\" target=\"_blank\">Chaos Computer Club<\/a>, der <a href=\"http:\/\/www.agdok.de\/\" target=\"_blank\">AG DOK<\/a> und der <a href=\"http:\/\/digitalegesellschaft.de\/\" target=\"_blank\">Digitalen Gesellschaft<\/a>. Kern der Konferenz war die Auseinandersetzung mit vier Modellen f\u00fcr die Verg\u00fctung kreativer Arbeit: der <a href=\"http:\/\/netzpolitik.org\/2011\/vorschlag-zum-besseren-%E2%80%93-die-tauschlizenz\/\" target=\"_blank\">Tauschlizenz<\/a>, der <a href=\"http:\/\/www.ccc.de\/de\/updates\/2011\/kulturwertmark\" target=\"_blank\">Kulturwertmark<\/a>, des <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=ag%20dok%20haushaltsabgabe&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CGEQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.agdok.de%2Fdownload_open.php%3Fid%3D65852&amp;ei=uWnHT-qpG4Xxsgb5qdXIDg&amp;usg=AFQjCNGegb1Q6GHMZvIP7AhELavAz1PKYw\" target=\"_blank\">AG-DOK-Modells<\/a> sowie der <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=contentflatrate&amp;source=web&amp;cd=2&amp;ved=0CGgQFjAB&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.europarl.europa.eu%2FRegData%2Fetudes%2Fetudes%2Fcult%2F2011%2F460058%2FIPOL-CULT_ET(2011)460058(SUM07)_DE.pdf&amp;ei=6mnHT7q0J47LtAa70OS7Dg&amp;usg=AFQjCNEaS-8RepAJCG0aPXIQ89517mEdoA\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ischen Contentflatrate<\/a>. Wir dokumentieren hier die Paneldiskussion mit Urheberinnen und Nutzern.<!--more--><\/p>\n<p><strong><\/strong>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Jan Engelmann, Wikimedia Deutschland<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<a href=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/Engelmann-Monsterpanel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5192\" src=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/Engelmann-Monsterpanel-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/Engelmann-Monsterpanel-300x199.jpg 300w, https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/Engelmann-Monsterpanel-1024x680.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8230; betrachtet die Befriedung der Copyright-Wars als die Leitidee hinter den Pauschalverg\u00fctungssystemen. Er stellt drei Pr\u00e4missen auf:<br \/>\n1. Die Modelle sollten freies Wissen nicht behindern, um \u00fcberkommene Gesch\u00e4ftsmodelle zu retten<br \/>\n2. Vorzugsw\u00fcrdig sind Modelle, die wettbewerbliche Anreize beinhalten.<br \/>\n3. Mit neuen Modellen sollten keine Subventionstatbest\u00e4nde im Sinne einer gesicherten Verg\u00fctung geschaffen werden.<\/p>\n<p>Bei der <strong><a href=\"http:\/\/netzpolitik.org\/2011\/vorschlag-zum-besseren-%E2%80%93-die-tauschlizenz\/\" target=\"_blank\">Tauschlizenz<\/a> <\/strong>stellen sich Engelmann zahlreiche Fragen. Wie sollen die Gelder verteilt werden? Was geschieht mit Werken, die erst im Nachhinein erfolgreich sind? Wer entscheidet, wie verg\u00fctet wird? Als gr\u00f6\u00dftes Problem betrachtet er jedoch die Beschr\u00e4nkung auf nicht-kommerzielle Nutzungen, da er hier Probleme der definitorischen Abgrenzung etwa zu Blogs mit Werbung und gemeinn\u00fctzigen Projekten mit privater Teil-Finanzierung sieht. Auch das Tauschen in sozialen Netzwerken finde in einem kommerziellen Kontext statt. Und schlie\u00dflich: Sinnvoll w\u00e4re eine Tauschlizenz nur auf europ\u00e4ischer Ebene.<\/p>\n<p>Bei der<strong> <a href=\"http:\/\/www.ccc.de\/de\/updates\/2011\/kulturwertmark\" target=\"_blank\">Kulturwertmark<\/a> <\/strong>bem\u00e4ngelt Engelmann \u00a0eine systematische Unklarheit des Wissensallmende-Begriffs. Seiner Vorstellung von Wissensallmende entspreche es nicht, wenn Werke lediglich zur nicht-kommerziellen Nutzung freigegeben werden sollten. Im Gegenteil h\u00e4lt er die kommerzielle Verwertung solcher Werke ausdr\u00fccklich f\u00fcr sinnvoll. Die angestrebte vollst\u00e4ndige Abschaffung der Schutzfristen h\u00e4lt er zudem f\u00fcr realpolitisch nicht umsetzbar <strong><\/strong><\/p>\n<p>Bei dem Modell der<strong> <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=ag%20dok%20haushaltsabgabe&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CGEQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.agdok.de%2Fdownload_open.php%3Fid%3D65852&amp;ei=uWnHT-qpG4Xxsgb5qdXIDg&amp;usg=AFQjCNGegb1Q6GHMZvIP7AhELavAz1PKYw\" target=\"_blank\">Haushaltsabgabe (AG DOK)<\/a> <\/strong>ist Engelmann vor allem die Verteilung der Mittel unklar, und er bef\u00fcrchtet, dass hier eine \u00e4hnliche Gemengelage der Interessen entstehen k\u00f6nne wie in den Gremien der Rundfunkanstalten. Zur Vermeidung von Vetternwirtschaft m\u00fcsse es einen Code of Conduct geben. Er begr\u00fc\u00dft jedoch die Idee der Werkfreigabe.<\/p>\n<p>Die<strong> <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=contentflatrate&amp;source=web&amp;cd=2&amp;ved=0CGgQFjAB&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.europarl.europa.eu%2FRegData%2Fetudes%2Fetudes%2Fcult%2F2011%2F460058%2FIPOL-CULT_ET(2011)460058(SUM07)_DE.pdf&amp;ei=6mnHT7q0J47LtAa70OS7Dg&amp;usg=AFQjCNEaS-8RepAJCG0aPXIQ89517mEdoA\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ische Content-Flatrate<\/a> <\/strong>ist f\u00fcr Engelmann noch zu unklar konturiert. Auch sei die Beschr\u00e4nkung des legalen Dateitauschs auf 50 Freunde nur schwer zu \u00fcberwachen.<\/p>\n<p><strong><\/strong>\u00a0<a href=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/bisky-und-publikum.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5198\" src=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/bisky-und-publikum-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/bisky-und-publikum-300x199.jpg 300w, https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/bisky-und-publikum-1024x680.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Thomas Frickel, Filmregisseur, Filmproduzent, Vorsitzender der AG Dokumentarfilm<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; spricht aus Sicht der Dokumentarfilmer und weist darauf hin, dass Filme hohe Vorinvestitionen ben\u00f6tigen. Ein Kinofilm koste im Schnitt 4 Millionen Euro, ein Dokumentarfilm 200-300.000 Euro. Gerade Dokumentarfilme seien keine Quotenbringer, aber dennoch ohne F\u00f6rderung schwer zu finanzieren. \u201eIch m\u00f6chte nicht, dass meine Filme nach denselben Kriterien bewertet werden, nach denen der Werbechef von McDonalds seine Werbeanzeigen schaltet\u201c, fordert Frickel. Er r\u00e4umt jedoch auch ein, dass das \u00f6ffentlich-rechtliche System in dieser Hinsicht versage. Der Dokumentarfilm werde zunehmend durch Talkshows verdr\u00e4ngt und komme \u00a0nur noch in Nischen vor.<\/p>\n<p>Das AG-DOK-Modell der<strong> <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=ag%20dok%20haushaltsabgabe&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CGEQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.agdok.de%2Fdownload_open.php%3Fid%3D65852&amp;ei=uWnHT-qpG4Xxsgb5qdXIDg&amp;usg=AFQjCNGegb1Q6GHMZvIP7AhELavAz1PKYw\" target=\"_blank\">Haushaltsabgabe<\/a> <\/strong>k\u00f6nne hier Abhilfe schaffen, so Frickel. Die Umstellung der GEZ-Geb\u00fchren auf die Haushaltsabgabe sei eine Chance der R\u00fcckkehr zum Programmauftrag der \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien und somit eine Art \u201eLebensversicherung\u201c f\u00fcr dieses Modell. Zugleich sei es aber auch ein erster Schritt, den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk ganz neu zu denken.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/publikum-hof-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5202\" src=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/publikum-hof-2-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/publikum-hof-2-300x199.jpg 300w, https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/publikum-hof-2-1024x680.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Andrea Goetzke, all2gethernow<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; stellt, aus dem Musikbereich kommend, die Frage, welche Anforderungen Kollektivverg\u00fctungsmodelle erf\u00fcllen sollten, um sowohl f\u00fcr die Kreativschaffenden als auch f\u00fcr die Gesellschaft einen Fortschritt darzustellen. Um diese Frage zu beantworten, m\u00fcsse man langfristig denken, so Goetzke. Die Modelle sollten f\u00fcr technische \u00c4nderungen gewappnet, f\u00fcr unterschiedliche Urheber geeigne, und f\u00fcr Nutzer und Kreative nicht zu komplex sein. Grunds\u00e4tzlich sei es dabei sinnvoll, an eine kollektiven Rechtewahrnehmung zu denken. W\u00fcrden jedoch Abgaben pro Internetanschluss erhoben, trage man den Einkommensunterschieden der Nutzer nicht hinreichend Rechnung. M\u00f6glicherweise sei daher eine steuerliche L\u00f6sung der bessere Ansatz. Sie k\u00f6nne sich zudem vorstellen, nicht nur die Nutzer, sondern auch die Internet-Service-Provider zur Kasse zu bitten.<\/p>\n<p>Die <strong><a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=contentflatrate&amp;source=web&amp;cd=2&amp;ved=0CGgQFjAB&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.europarl.europa.eu%2FRegData%2Fetudes%2Fetudes%2Fcult%2F2011%2F460058%2FIPOL-CULT_ET(2011)460058(SUM07)_DE.pdf&amp;ei=6mnHT7q0J47LtAa70OS7Dg&amp;usg=AFQjCNEaS-8RepAJCG0aPXIQ89517mEdoA\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ische Content-Flatrate<\/a> <\/strong>h\u00e4lt Goetzke f\u00fcr zu kompliziert. Auch sei es unpraktikabel, die Nutzung auf eine bestimmte Teilnehmerzahl, ein bestimmtes Volumen oder einen bestimmten Zeitraum beschr\u00e4nken zu wollen. Weder sei dadurch das Filesharing legalisiert, noch sei den Urhebern geholfen.<\/p>\n<p>F\u00fcr praktikabler h\u00e4lt sie die<strong> <a href=\"http:\/\/netzpolitik.org\/2011\/vorschlag-zum-besseren-%E2%80%93-die-tauschlizenz\/\" target=\"_blank\">Tauschlizenz<\/a><\/strong>. Goetzke begr\u00fc\u00dft auch die Idee eines Pilotprojekts, bei dem verschiedene Modi der Verteilung ausprobiert werden k\u00f6nnten. Unklar sei allerdings, welche Werke von einem solchen Modell betroffen sein sollten. Es m\u00fcsse gew\u00e4hrleistet sein, dass auch tats\u00e4chlich jeder kulturelle Beitrag im Netz verg\u00fctet werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Positiv an der<strong> <a href=\"http:\/\/www.ccc.de\/de\/updates\/2011\/kulturwertmark\" target=\"_blank\">Kulturwertmark<\/a> <\/strong>ist aus Sicht Goetzkes, dass diese auf der Wertsch\u00e4tzung der Musik und der K\u00fcnstler basiere. Auch funktioniere das Modell erfreulicherweise unabh\u00e4ngig von bestimmten Medien, Formaten und Technologien. Skeptisch ist sie jedoch im Hinblick auf die Vereinbarkeit des Modells mit dem bestehenden Rechtssystem, und sie wendet auch ein, dass K\u00fcnstler im Erfolgsfall nicht von zus\u00e4tzlichen Verg\u00fctungen ausgeschlossen werden sollten.<\/p>\n<p>Insgesamt pl\u00e4diert sie daf\u00fcr, die diskutierten Modelle als zus\u00e4tzliche Einkommensquellen zu betrachten, nicht als GEMA-Ersatz. Es k\u00f6nne schlie\u00dflich auch keinen Anspruch auf Alimentierung der K\u00fcnstler durch die Gesellschaft geben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/plakat.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5203\" src=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/plakat-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/plakat-300x199.jpg 300w, https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/plakat-1024x680.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Dr. Astrid Herbold, freie Autorin und Journalistin<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; weist darauf hin, dass die Urheberrechtsdiskussion meist sehr musikbezogen gef\u00fchrt werde. Es sei problematisch, das Leitbild des Musikers und des Musikkonsumenten auf andere Branchen zu \u00fcbertragen. Auch werde bisweilen zu Unrecht Stimmung gegen die Verwerter gemacht. Wenn etwa im Buchmarkt nur 10 Prozent des Buchumsatzes beim Urheber landeten, bedeute dies nicht, dass der Rest vollst\u00e4ndig beim Verlag verbleibe. \u201eDie Verlage sind sicher nicht die b\u00f6sen Verwerter, die uns Urheber auspressen.\u201c Andererseits lebe die Piraterie-Diskussion zu gro\u00dfen Teilen von Stimmungsmache. Die Zahl der illegalen Downloads sei r\u00fcckl\u00e4ufig, w\u00e4hrend legale Abonemment-Angebote zunehmend genutzt w\u00fcrden. Die Nutzer wollten nicht kostenlosen, sondern schnellen und unkomplizierten Zugang.<\/p>\n<p>Der Aufbau von Plattformen sei auf dem Buchmarkt aber schwieriger als im Musikbereich, weil es nicht nur drei gro\u00dfe Labels als Rechteinhaber, sondern hunderttausende Verlage gebe. \u201eDas dauert und ist m\u00fchsam. Mir geht das auch nicht schnell genug. Ich h\u00e4tte auch gern eine E-Book-Plattform, wo ich f\u00fcr gef\u00fchlt 20 Euro meine E-Books bekomme.\u201c Aber es gebe mittlerweile erste Angebote. Bei der Diskussion um neue Pauschalverg\u00fctungsmodelle m\u00fcsse man sich also fragen, ob man diese aufkeimenden legalen M\u00e4rkte zerst\u00f6ren wolle.<\/p>\n<p>Bei der <strong><a href=\"http:\/\/www.ccc.de\/de\/updates\/2011\/kulturwertmark\" target=\"_blank\">Kulturwertmark<\/a> <\/strong>h\u00e4lt Herbold die Anforderung an die Interaktivit\u00e4t der Nutzer f\u00fcr zu gro\u00df. Diese wollten vermutlich nicht st\u00e4ndig dar\u00fcber nachdenken, wem sie ihre Wertmark zuweisen wollten. Scharfe Kritik \u00e4u\u00dfert sie an dem Schwellenwert, ab dem die Werke in die Public Domain eingehen sollen: \u201eEs ist \u00fcberhaupt nicht einzusehen, warum ich als Urheber, der unter gro\u00dfen M\u00fchen und finanziellen Einbu\u00dfen ein Buch schreibt, das ein Bestseller wird, von einer Stiftung gesagt bekomme: Nach 20.000 Euro Einnahmen f\u00fcr Dich gehen die Rechte auf die Allgemeinheit \u00fcber. Das hei\u00dft doch: Ich trage das unternehmerische Risiko, und wenn ich Erfolg habe, deckelt die Gesellschaft meine Einnahmen. Das m\u00fcsste dann f\u00fcr alle Bereiche gelte, Software, Pharmazie und\u00a0 so weiter.\u201c<\/p>\n<p>Insgesamt pl\u00e4diert Herbold daf\u00fcr, lieber auf private Angebote zu setzen als auf staatliche Regulierung.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/publikum.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5206\" src=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/publikum-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/publikum-300x199.jpg 300w, https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/publikum-1024x680.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Peter Kl\u00f6ss, Literatur\u00fcbersetzer, Mitglied Honorarkommission Vd\u00dc<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; macht darauf aufmerksam, dass das durchschnittliche Einkommen eines Literatur\u00fcbersetzers etwa 1000 Euro Netto im Monat betrage. 90 Prozent davon speisten sich aus einem Pauschalhonorar, etwa 10 Prozent aus Beteiligungen am Absatz sowie aus Lizenzerl\u00f6sen der \u00fcbersetzten B\u00fccher. Letzteres sei im geltenden Urheberrecht mit dem Anspruch auf \u201eangemessene Verg\u00fctung\u201c garantiert. \u201eMein Interesse als \u00dcbersetzer ist, f\u00fcr jedes einzelne Exemplar honoriert zu werden, auch bei E-Books\u201c, so Kl\u00f6ss.\u201c Deswegen bin ich Flatrates gegen\u00fcber sehr skeptisch.\u201c<\/p>\n<p>Wenn von 1,5 Milliarden Euro Einnahmen aus einer <strong><a href=\"http:\/\/netzpolitik.org\/2011\/vorschlag-zum-besseren-%E2%80%93-die-tauschlizenz\/\" target=\"_blank\">Kulturflatrate<\/a> <\/strong>etwa 10 Prozent an die 400.000 Autoren und \u00dcbersetzer in Deutschland gehe, also 150 Millionen Euro, k\u00e4men im Schnitt 400 Euro pro Kopf im Jahr heraus \u2013 zum Leben zu wenig. \u00a0\u201eIch sympathisiere mit allen Modellen, die mir meine Rechte als Urheber lassen, die Schutzfristen nicht verk\u00fcrzen, pragmatisch an den bestehenden Modellen wie den Verwertungsgesellschaften orientiert sin, und die eingenommenen Gelder umverteilen\u201c, so Kl\u00f6ss\u2018 Fazit.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/Rieger-Kathrin.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5207\" src=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/Rieger-Kathrin-199x300.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/Rieger-Kathrin-199x300.jpg 199w, https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/Rieger-Kathrin-680x1024.jpg 680w, https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/Rieger-Kathrin.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00a0<strong>Wolfgang Michal, freier Journalist, Vorstand freischreiber, Berufsverband freier Journalisten<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; glaubt, dass freie Journalisten Pauschalverg\u00fctungsmodelle, ihrem geringen Einkommen zum Trotz, mehrheitlich ablehnen. Sie s\u00e4hen dabei ihre wirtschaftliche Freiheit gef\u00e4hrdet. Auch Michal selbst kann sich Pauschalverg\u00fctungen nicht als Honorarersatz vorstellen, sondern lediglich als Kompensation f\u00fcr Zweitverwertungen, also etwa f\u00fcr private Kopien bereits publizierter und bezahlter Arbeiten. Er k\u00f6nne sich aber auch einen Beitrag der Provider zu einer solchen Leermedienabgabe \u00a0vorstellen.<\/p>\n<p>Bei der <strong><a href=\"http:\/\/netzpolitik.org\/2011\/vorschlag-zum-besseren-%E2%80%93-die-tauschlizenz\/\" target=\"_blank\">Tauschlizenz<\/a> <\/strong>w\u00e4re nach Michals Ansicht ein<strong> <\/strong>Pilotprojekt der geeignete Schritt. Dringend m\u00fcssten zudem die Verwertungsgesellschaften reformiert werden. Die<strong> <a href=\"http:\/\/www.ccc.de\/de\/updates\/2011\/kulturwertmark\" target=\"_blank\">Kulturwertmark<\/a> <\/strong>stimmt Michal hingegen eher nachdenklich: Wozu ben\u00f6tige man ein solches Kunstgeld? Wer entscheide bei Konflikten? Wer sei wahrnehmungsberechtigt? Wer sitze in den Gremien? Michal bef\u00fcrchtet, dass auf diese Weise ein zweiter Arbeitsmarkt f\u00fcr \u201eHartz IV\u201c-Kunst geschaffen werde, dass das Modell also vor allem f\u00fcr jene K\u00fcnstler attraktiv sei, die aus eigener Kraft nicht auf dem Markt \u00fcberleben k\u00f6nnten. Zudem sto\u00dfe es viele Urheber vor den Kopf, indem es eine planwirtschaftliche Kulturauffassung offenbare.<\/p>\n<p>Bei dem Modell der<strong> <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=ag%20dok%20haushaltsabgabe&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CGEQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.agdok.de%2Fdownload_open.php%3Fid%3D65852&amp;ei=uWnHT-qpG4Xxsgb5qdXIDg&amp;usg=AFQjCNGegb1Q6GHMZvIP7AhELavAz1PKYw\" target=\"_blank\">Haushaltsabgabe (AG Dok)<\/a><\/strong> sieht Michal vor allem die Gefahr einer mangelenden Transparenz der Gremien, und die <strong>Europ\u00e4ische Content-Flatrate<\/strong> erfordere gerade jenes \u00dcberwachungsregime, das man eigentlich verhindern wolle.<\/p>\n<p>Zusammenfassend pl\u00e4diert auch Michal f\u00fcr Politprojekte, um die offenen Fragen zu beantworten.<\/p>\n<p><strong>Falk L\u00fcke, Digitale Gesellschaft, Initiative f\u00fcr eine b\u00fcrgerrechts- und verbraucherfreundliche Netzpolitik<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/L\u00fcke.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5208\" src=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/L\u00fcke-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/L\u00fcke-300x199.jpg 300w, https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/L\u00fcke-1024x680.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8230; pl\u00e4diert f\u00fcr ein weniger komplexes, verst\u00e4ndlicheres Urheberrecht. Zudem seien die Nutzer vom Rechtssystem in den letzen Jahren systematisch benachteiligt worden: \u201eWenn ich f\u00fcr 1500 Euro CDs kaufe, kann ich sie weiterverkaufen. Bei MP3s verbieten das h\u00e4ufig die Nutzungsbedingungen. Das ist \u00e4rgerlich.\u201c<\/p>\n<p>Am Modell der <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=ag%20dok%20haushaltsabgabe&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CGEQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.agdok.de%2Fdownload_open.php%3Fid%3D65852&amp;ei=uWnHT-qpG4Xxsgb5qdXIDg&amp;usg=AFQjCNGegb1Q6GHMZvIP7AhELavAz1PKYw\" target=\"_blank\"><strong>Haushaltsabgabe<\/strong> (AG Dok)<\/a> stimmt L\u00fcke vor allem die Qualit\u00e4tsdebatte bedenklich: Wer solle dar\u00fcber entscheiden, welche Werke finanziert w\u00fcrden? Was man f\u00fcr qualitativ wertvoll h\u00e4lt, h\u00e4nge stets vom Betrachter ab. Skeptisch ist L\u00fcke auch im Hinblick auf die M\u00f6glichkeit einer angemessenen Verg\u00fctung: \u201eIch sehe nicht, wie die Pauschalverg\u00fctungsmodelle es l\u00f6sen k\u00f6nnen, dass viele K\u00fcnstler nicht das bekommen, was sie zu verdienen glauben.\u201c Dringlicher scheint ihm ein Mitspracherecht der Nutzer in den Verwertungsgesellschaften.<\/p>\n<p><strong>Meik Michalke, OpenMusicContest.org<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; h\u00e4lt die <strong><a href=\"http:\/\/www.ccc.de\/de\/updates\/2011\/kulturwertmark\" target=\"_blank\">Kulturwertmark<\/a> <\/strong>f\u00fcr zu aufw\u00e4ndig, da eine Verk\u00fcrzung der Schutzfristen einen schwerwiegenden Eingriff ins Urheberrecht darstelle, der im nationalen Alleingang nicht umzusetzen sei. Es sei zudem auch heute schon m\u00f6glich, Werke unter freie Lizenzen zu stellen. Auch ein Micropayment-System lasse sich heute schon freiwillig realisieren.\u00a0<\/p>\n<p>Das von der AG DOK vorgestellte Modell der <strong><a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=ag%20dok%20haushaltsabgabe&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CGEQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.agdok.de%2Fdownload_open.php%3Fid%3D65852&amp;ei=uWnHT-qpG4Xxsgb5qdXIDg&amp;usg=AFQjCNGegb1Q6GHMZvIP7AhELavAz1PKYw\" target=\"_blank\">Haushaltsabgabe<\/a><\/strong> ist aus Michalkes Sicht nur eine Teill\u00f6sung und als solche nicht radikal genug. \u00d6ffentlich finanzierte Werke solle man vielmehr insgesamt \u201efrei\u201c zur Verf\u00fcgung stellen. Die<strong> <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=contentflatrate&amp;source=web&amp;cd=2&amp;ved=0CGgQFjAB&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.europarl.europa.eu%2FRegData%2Fetudes%2Fetudes%2Fcult%2F2011%2F460058%2FIPOL-CULT_ET(2011)460058(SUM07)_DE.pdf&amp;ei=6mnHT7q0J47LtAa70OS7Dg&amp;usg=AFQjCNEaS-8RepAJCG0aPXIQ89517mEdoA\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ische Content-Flatrate<\/a><\/strong> sei<strong> <\/strong>widerspr\u00fcchlich: Wie wolle man die Zahl der Nutzer beschr\u00e4nken, ohne die Nutzung zu \u00fcberwachen?<\/p>\n<p>Die <strong><a href=\"http:\/\/netzpolitik.org\/2011\/vorschlag-zum-besseren-%E2%80%93-die-tauschlizenz\/\" target=\"_blank\">Tauschlizenz<\/a> <\/strong>ist f\u00fcr Michalke der \u201eTestsieger\u201c. Auch er pl\u00e4diert hier f\u00fcr ein Pilotprojekt, um <strong>\u201e<\/strong>empirische Daten\u201c zu erheben.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/Grassmuck-seitlich.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5209\" src=\"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/Grassmuck-seitlich-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/Grassmuck-seitlich-300x199.jpg 300w, https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/uploads\/Grassmuck-seitlich-1024x680.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong>\u00a0<strong>Alban Nikolai Herbst, Schriftsteller<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; weist darauf hin, dass Collage und Montage zu den wichtigsten Kunsterrungenschaften des fr\u00fchen 20. Jahrhunderts gez\u00e4hlt h\u00e4tten. Diese Kunstformen seien von der derzeitigen, missbr\u00e4uchlichen Anwendung des Urheberrechts bedroht. Besonders problematisch sei in diesem Zusammenhang das Verschwinden \u00f6ffentlich-rechtlichen Materials in den Archiven der Rundfunkanstalten. Diese seien \u201eein riesiges Grab f\u00fcr Kunst\u201c.<\/p>\n<p>Als Autor sei er zwar grunds\u00e4tzlich ein Freund des Urheberrechts, so Herbst. \u201eAus Kunstinteressen bin ich jedoch ein entschiedener Gegner dieses Urheberrechts. Es bedarf einer grundlegenden Reform, wenn nicht gar seiner Abschaffung.\u201c<\/p>\n<p><em>Wir stellen hier in absehbarer Zeit auch eine Videoaufzeichnung des Panels zur Verf\u00fcgung.<\/em><\/p>\n<div id=\"tweetbutton5181\" class=\"tw_button\" style=\"float:right;margin-left:10px;\"><a href=\"http:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fblog.die-linke.de%2Fdigitalelinke%2Fkonferenz-kreatives-schaffen-doku-urhebernutzer-panel%2F&amp;text=Konferenz%20%26%238222%3BKreatives%20Schaffen%26%238220%3B%3A%20Doku%20Urheber%2FNutzer-Panel&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=https%3A%2F%2Fblog.die-linke.de%2Fdigitalelinke%2Fkonferenz-kreatives-schaffen-doku-urhebernutzer-panel%2F\" class=\"twitter-share-button\"  style=\"width:55px;height:22px;background:transparent url('https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/plugins\/wp-tweet-button\/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;\">Tweet<\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 7. Mai 2012 fand in Berlin die Konferenz &#8222;Kreatives Schaffen in der digitalen Welt&#8220; statt, veranstaltet von der GUE\/NGL, der LINKEN Bundestagsfraktion, dem Chaos Computer Club, der AG DOK und der Digitalen Gesellschaft. 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