{"id":6291,"date":"2013-03-20T16:27:32","date_gmt":"2013-03-20T15:27:32","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/?p=6291"},"modified":"2013-03-21T17:18:38","modified_gmt":"2013-03-21T16:18:38","slug":"es-sieht-leider-gut-aus-furs-leistungsschutzrecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/es-sieht-leider-gut-aus-furs-leistungsschutzrecht\/","title":{"rendered":"[UPDATE III:] Es sieht leider gut aus f\u00fcrs Leistungsschutzrecht"},"content":{"rendered":"<p>Am Freitag (22.03.) steht das vom Bundestag am 01.03. beschlossene Leistungsschutzrecht f\u00fcr Presseverlage auf der <a href=\"http:\/\/www.bundesrat.de\/cln_340\/nn_6898\/DE\/service\/thema-aktuell\/13\/20130318-Leistungsschutzrecht.html\">Tagesordnung des Bundesrats<\/a> und von unterschiedlichster Seite werden derzeit die L\u00e4nder angefleht, das unsinnige Gesetz zu stoppen.<\/p>\n<p>Gestern <a href=\"http:\/\/www.djv.de\/startseite\/profil\/der-djv\/pressebereich-info-download\/pressemitteilungen\/detail\/article\/djv-fordert-nein-vom-bundesrat.html\">forderte<\/a> der DJV ein Nein aus dem Bundesrat. Heute macht ein <a href=\"http:\/\/www.henning-tillmann.de\/2013\/03\/42-namhafte-unterzeichner-fordern-landesregierungen-zum-stopp-des-leistungsschutzrechts-auf\/\">offener Brief<\/a> von 42, meist SPD-nahen, AktivistInnen an die Ministerpr\u00e4sidentInnen die Runde, morgen stehen mindestens in den Landtagen von <a href=\"http:\/\/www.parldok.thueringen.de\/parldok\/Cache\/2ED073AB94158FB0424FF1CA.pdf\">Th\u00fcringen<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.landtag.sachsen-anhalt.de\/intra\/landtag3\/ltpapier\/drs\/6\/d1891dan_6.pdf\">Sachsen-Anhalt<\/a> Antr\u00e4ge der LINKEN auf der Tagesordnung, die zum Ziel haben, die dortigen schwarzroten Landesregierungen dazu zu bringen, im Bundesrat den Vermittlungsausschuss anzurufen. Ob das gelingt? Die Chancen stehen derzeit schlecht.<!--more--><\/p>\n<p>Das Gesetz ben\u00f6tigt keine Zustimmung durch den Bundesrat. Der Bundesrat kann allerdings einen Beschluss fassen, der zur Anrufung des Vermittlungsausschusses von Bundesrat und Bundestag f\u00fchrt. Sollte der Vermittlungsausschuss am Freitag angerufen werden und dann leider bis zur Bundestagswahl im September mit seiner Arbeit nicht fertig werden, w\u00e4re das Gesetz nach dem Diskontinuit\u00e4tsprinzip hinf\u00e4llig.<\/p>\n<p>F\u00fcr Freitag steht bisher zwar der durch die Piraten initiierte und von der rotgr\u00fcnen Landesregierung \u00fcbernommene <a href=\"http:\/\/www.landtag.ltsh.de\/infothek\/wahl18\/drucks\/0300\/drucksache-18-0382.pdf\">Antrag<\/a> auf Ablehnung des Leistungsschutzrechtes aus Schleswig-Holstein auf dem Programm. Der zeigt zwar klare Kante, doch genau das k\u00f6nnte ironischerweise das Problem sein: Es gibt Einsch\u00e4tzungen, die sagen, dass eine Ablehnung eines Gesetzes, zu dem der Bundesrat nicht zustimmen muss, gar nicht zur Anrufung des Vermittlungsausschusses f\u00fchrt. Eine andere Lesart ist, dass eine Ablehnung im Gegensatz zu umf\u00e4nglichen \u00c4nderungsw\u00fcnschen lediglich eine minimale Verz\u00f6gerung bedeutet, da sich der Vermittlungsausschuss nur kurz damit befassen m\u00fcsste und so das Diskontinuit\u00e4tsprinzip nicht greife.<\/p>\n<p>Unseren Informationen nach liegt derzeit im Bundesrat selbst noch kein Antrag vor, der explizit die Anrufung des Vermittlungsausschusses inklusive einem umf\u00e4nglichen Arbeitsauftrag zum Inhalt hat.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber wird in den SPD-gef\u00fchrten L\u00e4ndern heftigst diskutiert, ob es daf\u00fcr aber eine Mehrheit gibt, ist derzeit fraglich. Es hei\u00dft, der Einfluss der Verlage in Nordrhein-Westfalen und Hamburg sei sehr gro\u00df\u2026<\/p>\n<p>Ebenfalls diskutiert werden wohl auch Varianten, die entweder auf dem <a href=\"http:\/\/gruen-digital.de\/2012\/10\/gruene-haben-die-ablehnung-des-leistungsschutzrechtes-im-bundesrat-keineswegs-verhindert\/\">Alternativvorschlag<\/a> der rotgr\u00fcnen L\u00e4nder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen vom Oktober 2012 beruhen oder die Empfehlung des Bundesrats von damals wieder aufnehmen, die Einr\u00e4umung und Bezahlung der durchs Leistungsschutzrecht notwendig werdenden Lizenzen zwingend durch eine Verwertungsgesellschaft zu organisieren (vgl. Punkt 2 <a href=\"http:\/\/www.bundesrat.de\/cln_340\/sid_079B255297C3986CE84493B4DA5AB473\/SharedDocs\/Drucksachen\/2012\/0501-600\/514-12_28B_29,templateId=raw,property=publicationFile.pdf\/514-12%28B%29.pdf\">hier<\/a>). Eine Empfehlung ist aber kein Einspruch und wird somit garantiert nicht zur Anrufung des Vermittlungsausschusses f\u00fchren.<\/p>\n<p>Noch ist allerdings nichts entschieden. Die SPD-gef\u00fchrten L\u00e4nder werden morgen Abend in der sogenannten Kraft-Runde ihr Vorgehen f\u00fcr Freitag beschlie\u00dfen, bis dahin ist noch Zeit, die SPD zu \u00fcberzeugen\u2026<\/p>\n<p>In Brandenburg ist die Position der mitregierenden LINKEN, eine Anrufung des Vermittlungsausschusses zu unterst\u00fctzen. Wie sich die dortige SPD entscheiden wird, h\u00e4ngt vom Ergebnis der Kraft-Runde ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>UPDATE I, 21.03.2013, 13:27 Uhr<\/strong><\/p>\n<p>Die Indizien verdichten sich, das Leistungsschutzrecht f\u00fcr Presseverlage k\u00f6nnte morgen den Bundesrat passieren. So fragte heute Volker Beck, parlamentarischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gr\u00fcnen, seinen Kollegen von der SPD auf Twitter:<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\"><p>L\u00e4\u00dft die SPD bei VA-Anrufung zu <a href=\"https:\/\/twitter.com\/search\/%23lsr\">#lsr<\/a> Kanzlerkandidat Steinbr\u00fcck im Regen stehen? @<a href=\"https:\/\/twitter.com\/thomasoppermann\">thomasoppermann<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Volker Beck (@Volker_Beck) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Volker_Beck\/status\/314684786692206592\">March 21, 2013<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script charset=\"utf-8\" type=\"text\/javascript\" src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" async=\"\"><\/script><br \/>\nHintergrund bildet Steinbr\u00fccks vor zwei Wochen auf der CeBIT get\u00e4tigte <a href=\"http:\/\/cgc-newsroom.cebit.de\/center-stage\/peer-steinbrueck-kanzlerkandidat-der-spd-cgc-keynote\/\" target=\"_blank\">Aussage<\/a>: \u201eIch will digitale Freiheit. Das Leistungsschutzrecht ist schlichter Unfug.\u201c <a href=\"http:\/\/www.digitalfernsehen.de\/Steinbrueck-will-Leistungsschutzrecht-kippen.99493.0.html\" target=\"_blank\">Und<\/a>: \u201eIch denke, die SPD ist gut beraten, dieses Leistungsschutzgesetz im Bundesrat zu kippen.\u201c<\/p>\n<p>Ebenfalls heute teilte der DJV per <a href=\"http:\/\/www.djv.de\/startseite\/profil\/der-djv\/pressebereich-info-download\/pressemitteilungen\/detail\/article\/auf-laenderchefs-kommts-an.html\" target=\"_blank\">Pressmitteilung<\/a> mit, dass nach seinen Informationen das SPD-regierte Hamburg beabsichtige, dem Leistungsschutzrecht im Bundesrat zuzustimmen. Und die Jusos NRW <a href=\"http:\/\/www.nrwjusos.de\/presse\/jusos-fordern-von-landesregierung-klares-zeichen-gegen-leistungsschutzrecht\/\" target=\"_blank\">erkl\u00e4rten<\/a> \u2013 in der Nuancierung durchaus interessant (dazu unten) \u2013 die Erwartung, die nordrhein-westf\u00e4lische Landesregierung m\u00f6ge \u201ein der morgigen Sitzung des Bundesrats ein deutliches Zeichen gegen das im Bundestag verabschiedete Leistungsschutzrecht\u201c setzen.<\/p>\n<p>Bislang liegt dem Bundesrat lediglich ein Antrag aus Schleswig-Holstein vor. Er sieht vor, den Vermittlungsausschuss mit dem Ziel einzuberufen, den Gesetzesbeschluss des Bundestags aufzuheben. Aussicht auf eine Mehrheit dazu besteht nicht. Und selbst wenn eine solche best\u00fcnde, w\u00fcrde er mit nur einer (!) Sitzung des Vermittlungsausschusses abger\u00e4umt. (Zum Verfahren im Bunderat siehe <a href=\"http:\/\/www.bundesrat.de\/nn_9546\/DE\/struktur\/gesetzgebung\/verfahren\/verfahren-node.html?__nnn=true\" target=\"_blank\">hier<\/a>.) Um die M\u00f6glichkeit auf Diskontinuit\u00e4t zu er\u00f6ffnen, bed\u00fcrfte es der Forderung nach grundlegender \u00dcberarbeitung des Leistungsschutzrechtes und somit Aussicht auf mehr als eine Sitzung des Vermittlungsausschusses.<\/p>\n<p>Aus mehreren, unterschiedlichen Quellen wurde uns gegen\u00fcber hingegen berichtet, f\u00fcr die morgige Bundesratssitzung kursiere ein Entschlie\u00dfungsantrag in der Entwurfsfassung. Initiatoren seien mehrere Presse-Standortl\u00e4nder. Gefordert werde, in der n\u00e4chsten (!) Legislaturperiode gemeinsam mit allen Beteiligten eine L\u00f6sung zu erarbeiten, die die unberechtigte systematische Verwertung von Presseprodukten unterbindet, ohne dadurch die Auffindbarkeit von Information sowie die Entwicklung neuer Gesch\u00e4ftsmodelle zu unterbinden.<\/p>\n<p>Damit sind die Aussichten f\u00fcr einen Antrag auf grundlegende \u00dcberarbeitung des Leistungsschutzrechts und eine m\u00f6gliche Diskontinuit\u00e4t denkbar gering. Zwar entscheiden die (SPD-gef\u00fchrten) A-L\u00e4nder erst heute Abend in der sogenannten Kraft-Runde. Doch d\u00fcrfte die Disposition insbesondere von NRW und Hamburg f\u00fcr eine weitgehend unverbindliche Verschiebung des Problems in die n\u00e4chste Legislaturperiode bereits eine Vorentscheidung darstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>UPDATE II, 21.03.2013, 15:55 Uhr<\/strong><\/p>\n<p>Jetzt ist es offiziell: Die SPD l\u00e4sst das Leistungsschutzrecht morgen im Bundesrat passieren. Nachdem heute Mittag zun\u00e4chst die nordrhein-westf\u00e4lische Ministerin f\u00fcr Bundes- und Europa-Angelegenheiten sowie Medien, Angelika Schwall-D\u00fcren (SPD), gegen\u00fcber <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/leistungsschutzrecht-im-bundesrat-blockade-ohne-mehrheit-1.1630070\" target=\"_blank\">S\u00fcddeutsche.de<\/a> erkl\u00e4rte, dass SPD und Gr\u00fcne in NRW einer Anrufung des Vermittlungsausschusses nicht zustimmen werden, hat am Nachmittag auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbr\u00fcck nachgezogen. In einer <a href=\"http:\/\/www.spd.de\/presse\/Pressemitteilungen\/93838\/20130321_peer_leistungsschutzrecht.html\" target=\"_blank\">Pressemitteilung<\/a> erkl\u00e4rte er, das Gesetz k\u00f6nne &#8222;angesichts der noch bestehenden Mehrheitsverh\u00e4ltnisse im Bundestag jetzt nicht aufgehalten werden. Es gibt deshalb keine Aussichten auf ein erfolgreiches Vermittlungsverfahren.&#8220;<\/p>\n<p>Das steht zwar gegen Steinbr\u00fccks Aussage auf der CeBIT noch vor zwei Wochen &#8211; hier in der Version der <a href=\"http:\/\/www.wz-newsline.de\/home\/multimedia\/steinbrueck-will-presse-schutzrecht-im-bundesrat-stoppen-1.1258249\" target=\"_blank\">WAZ<\/a>: \u00abIch denke, die SPD ist gut beraten, dieses Leistungsschutzgesetz im Bundesrat zu kippen.\u00bb Doch scheint ihm das egal: Das Leistungsschutzrecht wird nun kurzerhand zum 100-Tage-Programm einer neuen, omin\u00f6sen Bundesregierung aus SPD und Gr\u00fcnen erkl\u00e4rt. Steinbr\u00fcck im Original:<\/p>\n<blockquote><p>Ein neues, taugliches Gesetz wird zu den ersten Ma\u00dfnahmen einer neuen rot-gr\u00fcnen Regierung geh\u00f6ren. Das Ziel muss sein, einen fairen Ausgleich zu finden zwischen den Sch\u00f6pfern der Inhalte &#8211; also Journalisten oder K\u00fcnstlern -, den berechtigten Interessen der Verlage und den ebenso berechtigten Interessen der neuen digitalen Dienste sowie den Anspr\u00fcchen der Internet-User auf Informationsfreiheit.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das aber ist nichts anderes als die Linie des oben erw\u00e4hnten Entschlie\u00dfungsantrags, der uns inzwischen vorliegt, und in dem es hei\u00dft:<\/p>\n<blockquote><p>Der Bundesrat h\u00e4lt es f\u00fcr notwendig, unter Einbeziehung aller Akteure einen Vorschlag zu entwickeln, der die M\u00f6glichkeiten der Presseverleger zur Rechtsdurchsetzung im Hinblick auf bereits bestehende (ggf. abgeleitete) Urheberrechte st\u00e4rkt, dabei die Interessen der Urheber (hier insbesondere Journalistinnen und Journalisten) vollst\u00e4ndig wahrt und den Grundsatz der Informationsfreiheit gew\u00e4hrleistet. [&#8230;]<\/p>\n<p>Eine solche Regelung wird die Unterst\u00fctzung des Bundesrates finden. Angesichts der wenigen Zeit, die in der aktuellen Legislaturperiode des Bundestages verbleibt, sollte sie nunmehr im Konsens und im Hinblick auf die n\u00e4chste Legislaturperiode gemeinsam mit allen Beteiligten erarbeitet werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das Leistungsschutzrecht tritt damit in Kraft. Eine m\u00f6gliche Mehrheit im Bundesrat gegen das Gesetz und jegliche Aussichten auf Diskontinuit\u00e4t sind vereitelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>UPDATE III, 21.03.2013, 17:18 Uhr<\/b><\/p>\n<p>Neue Wendung: Der Bundesratsantrag aus Schleswig-Holstein wurde ge\u00e4ndert. Aufgerufen wird nun dazu, den Vermittlungsausschuss mit dem Ziel einzuberufen, den Gesetzentwurf grundlegend zu \u00fcberarbeiten. Die Dysfunktionalit\u00e4t des urspr\u00fcnglichen Antrags (UPDATE I) wurde entsprechend aufgehoben. Die Ministerpr\u00e4sidentinnen und Ministerpr\u00e4sidenten der A-L\u00e4nder (i.e. mit SPD-Regierungsmehrheit) haben somit in der sogenannten Kraft-Runde heute Abend die \u2013 wohl allerletzte \u2013 M\u00f6glichkeit, dass Inkrafttreten des Leistungsschutzrechts doch noch hinauszuz\u00f6gern und mit dem Ziel der Diskontinuit\u00e4t eventuell g\u00e4nzlich zu verhindern. Ob die Vorfestlegungen von Schwall-D\u00fcren und Steinbr\u00fcck (UPDATE II) dazu allerdings hilfreich waren und nicht das gerade Gegenteil bewirken, muss sich erweisen.<\/p>\n<div id=\"tweetbutton6291\" class=\"tw_button\" style=\"float:right;margin-left:10px;\"><a href=\"http:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fblog.die-linke.de%2Fdigitalelinke%2Fes-sieht-leider-gut-aus-furs-leistungsschutzrecht%2F&amp;text=%5BUPDATE%20III%3A%5D%20Es%20sieht%20leider%20gut%20aus%20f%C3%BCrs%20Leistungsschutzrecht&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=https%3A%2F%2Fblog.die-linke.de%2Fdigitalelinke%2Fes-sieht-leider-gut-aus-furs-leistungsschutzrecht%2F\" class=\"twitter-share-button\"  style=\"width:55px;height:22px;background:transparent url('https:\/\/blog.die-linke.de\/digitalelinke\/wp-content\/plugins\/wp-tweet-button\/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;\">Tweet<\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Freitag (22.03.) steht das vom Bundestag am 01.03. beschlossene Leistungsschutzrecht f\u00fcr Presseverlage auf der Tagesordnung des Bundesrats und von unterschiedlichster Seite werden derzeit die L\u00e4nder angefleht, das unsinnige Gesetz zu stoppen. 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