DIGITALE LINKE
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Posts mit dem Tag ‘ARD’

Regierungssprecher als Intendantensprungbrett

„Seibert ein Vollblutjournalist“, so Daniel Friedrich Sturm auf welt.de. Darf so einer überhaupt die Seiten wechseln? „Dies wiederum verbindet ihn mit manch anderem seiner vielen Vorgänger an der Spitze des Bundespresseamtes, man denke etwa an Conrad Ahlers oder Peter Boenisch. In dieser Ahnenreihe wird Seibert nun die Nummer 25.“ Er ist also nicht der erste „hervorragende Journalist“, der die Seiten wechselt und an die Spitze des Bundespresseamtes tritt. Doch er ist der erste Moderator einer Nachrichtensendung. All seine Vorgänger waren entweder kaum über journalistische Kreise hinaus bekannt oder – auch als Kommentatoren – politisch klar zu verorten. > Weiterlesen

Unterscheiden sich ARD und ZDF beim Fußball von RTL?

Um die hohen Ausgaben für die Übertragungsrechte wieder reinzuholen, heben die Sender Werbung ins Programm, als seien sie Private, stellt Jan Philipp Hein im Kölner Stadtanzeiger fest. „Die Situation ist grotesk: Der Gebührenzahler gibt hunderte Millionen Euro für die Übertragungsrechte einer WM aus und bekommt dafür gefühltes Privatfernsehen voll mit Sponsoren und Werbung. Warum also nicht gleich die WM bei den Privaten?“

Schlechte Stimmung unter Produzenten

46 Prozent rechneten mit einem Rückgang der Umsätze, 40 Prozent mit einem Rückgang der Zahl der Festangestellten. Ursache: steigender Preisdruck. Bei gleichbleibender Vergütung wird ihnen ein immer umfangreicheres Leistungsspektrum (Produktionsleistungen, Nebenleistungen, Lizenzen, etc.) abverlangt. So die Produzentenallianz

Doppelt bestraft im Rollstuhl

Es galt 60 Jahre: Die Rundfunkgebührenbefreiung ist ein behinderungsspezifischer Nachteilsausgleich. Sie soll die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen ermöglichen, so der Präsident des Sozialverbandes Deutschland, Adolf Bauer. Denn Menschen mit Behinderungen können aufgrund ihrer Behinderung nicht in gleicher Weise öffentliche kulturelle Veranstaltungen und Angebote nutzen wie nicht behinderte Menschen. > Weiterlesen

Eilt der MDR sowohl ARD als auch ZDF mit neuem Digital-TV-Standard voraus?

ARD und ZDF haben ihre Entscheidung für HDTV-Fernsehen in der Norm 720p50 immer wieder gegen Kritik verteidigt. Doch in der ARD zeichnet sich jetzt ein Schwenk ab. Laut Medienberichten (heise.de) will die ARD auf 1080i/25 umsteigen. > Weiterlesen

Soll und Haben bei Einführung der Haushaltsgebühr: Malt die ARD mal wieder schwarz in eigener Sache?

Von ihrer Sitzung im Kloster Eberbach im Rheingau ließen die Intendantinnen und Intendanten der ARD verlauten, dass das neue Rundfunkfinanzierungsmodell nicht mit Mehreinnahmen für die ARD verbunden sei. Der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust erklärte gestern in einer Pressemitteilung:

„Am Ende wird bestenfalls eine schwarze Null stehen. Angebliche Mehreinnahmen von eine Milliarde Euro, die in manchen Blättern die Runde machen, sind völlig illusorisch. Schon die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs würde dafür sorgen, dass zusätzliche Erträge wieder mit unserem Bedarf verrechnet werden.“ > Weiterlesen

Tagesgagen von Schauspielern geringer als die von Katze, Hund und Kuh

Bei einer Polizeiserie (RTL 2) liegt die Tagesgage eines Schauspielers bei 350 Euro brutto, ein Hund bekommt – mit Betreuer – mindestens 350 Euro, eine Katze kostet 400 Euro. Wie die Berliner Zeitung heute berichtet, will der Vorstand des Bundesverbandes der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) in Tarifverhandlungen mit der Produzentenallianz einen Sockelbeitrag einfordern: der „deutlich über jenen 450 Euro, die eine TV-Kuh pro Tag verdient“. > Weiterlesen

Markus Schächter: neues Rundfunkfinanzierungsmodell dient Erhalt der Gesamteinnahmen

ZDF-Intendant Markus Schächter erklärte gestern seinem Fernsehrat die Vorteile des neuen Finanzierungsmodells. Dabei verwies er darauf, dass das neue Modell ein “mutiger, aber auch notwendiger Schritt“ sei. Mit dem Modell könne die Finanzierung zukunftssicher gestaltet werden.

Nun, die Finanzierung war nach den Urteilen des Bundesverfassungsgerichtes schon immer zukunftssicher. Schließlich gestand es ARD und ZDF schon immer eine Bestands- und Entwicklungsgarantie zu. Um dies zu garantieren, sollten die Anstalten ihren Bedarf bei der Kommission zur Ermittlung der Finanzen anmelden, diese sollte den Bedarf dann feststellen. Danach hatte die Politik nur einen engen Spielraum, von diesem Vorschlag abzuweichen. Damit war, ist und bleibt klar: ARD und ZDF bekommen sowohl ihren Bedarf wie auch einige ihrer Ideen finanziert. > Weiterlesen

Führte eine einfache Rechnung zum neuen Rundfunkgebührenmodell?

CARTA erklärt das „Wunder“ der Rundfunkbeitrag genannten  Haushaltsabgabe: Der von den Ministerpräsidenten beschlossene Modellwechsel sichert ARD, ZDF und Deutschlandradio Einnahmen von 7,3 Mrd. statt 6,5 Mrd. Euro im Jahr bis zum Jahre 2020 – und dies bei einem stabilen Beitragssatz von 17,98 Euro.

Keine Internet-Versorgungssicherheit: Deutschlandspiel beim ZDF bester Beweis

Bei der Tagesschau hatte es nicht geklappt. PC-Gebührengegner wollten nachweisen, dass eine hohe Internet-Nachfrage nach der Tagesschau die technischen Kapazitäten schnell ausreizen und die Server lahm legen würde. Geschafft haben sie es nicht. Doch nur einen Tag später sorgte die FIFA dafür. Das ZDF war mit dem 13.30-Spiel der deutschen Nationalmannschaft überfordert. Keine Chance. Der Live-Stream des ZDF fiel am Freitag über weite Teile des Deutschland-Spiels aus, wie meedia.de berichtet. Klar: viele wollten das spiel sehen und hofften auf den Live-Stream im Internet.

Der Grund: das große Interesse der Zuschauer war zu viel für die ZDF-Server. Der Sender teilt mit: „Die ZDF-Technik hatte vor dem Spiel alle Vorkehrungen getroffen und die Streaming-Kapazitäten extra noch einmal ausgebaut. Trotzdem sind während des Spiels Probleme aufgetreten.“ Dies zeigt: im Netz gibt es noch keine Versorgungssicherheit. Kann man dann überhaupt einen Rundfunkbeitrag verlangen?