DIGITALE LINKE
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Posts mit dem Tag ‘Urheberrecht’

Britische Popstars gegen Netzsperren-Pläne der Musikindustrie

Unter dem Titel „Der Aufstand der britischen Popstars“ berichtet die FAZ (Printausgabe) heute im Wirtschaftsteil über die neugegründete Featured Artists Coalition (FAC) – einem Zusammenschluss britischer Musiker, darunter Radiohead-Gitarrist Ed O’Brien, Pink-Floyd-Drummer Nick Mason, Eurythmics-Sängerin Annie Lennox, Billy Bragg, Tom Jones und Robbie Williams, die sich gegen die Pläne der Musikindustrie wenden, Raubkopierern den Zugang zum Internet zu sperren: > Weiterlesen

Die GEMA und die Rechteverwertung im Netz

Die Monopolstellung der GEMA bei der Wahrnehmung der urheberrechtlichen Nutzungsrechte an Musikwerken ist mit einer sozialen und kulturellen Schutz- und Ausgleichsfunktion verknüpft. Wird diese Schutz- und Ausgleichsfunktion ausgehöhlt, entfällt der entscheidende Grund für die rechtliche Sonderstellung eines Systems kollektiver Rechtewahrnehmung. Wie sieht es damit aus bei der europaweiten Verwertung von Musikrechten im Internet? > Weiterlesen

EU-Kommission will Digitalisierung von Büchern vorantreiben

Ausgerechnet die EU-Kommission sieht nachahmenswerte Regelungen im Google Book Settlement (GBS). In einer Erklärung der Kulturkommissarin Reding und ihrer Wettbewerbskollegin McCreevy wird bemängelt, dass es in Europa keine adäquate Lösung zur Vergütung der AutorInnen analog dem GBS gebe. > Weiterlesen

Google on the road…

Die Internetkrake Google fährt weitere Tentakeln aus. Nachdem Marybeth Peters vom amerikanischen Copyright Office in einer Anhörung in Washington einige durchaus interessante Argumente  gegen das Google Book Settlement vorbrachte, kämpft die Firma um Einfluss auf den Zeitungsmarkt. > Weiterlesen

Was nichts kostet, ist nichts…

Das Internet ist aus bürgerlicher Sicht eine große Gefahr. Dies bewies jüngst wieder eine Diskussion zum Thema „Pauschaler Kunstgenuss –  die geplante Kulturflatrate in der Diskussion“, veranstaltet vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und aufgezeichnet von Deutschlandradio. (Die vollständige Ausstrahlung wird Anfang September erfolgen) Die Abgeordnete Monika Griefahn (SPD) und der Autor Thomas Brussig hatten große Mühe, das von ihnen befürwortete Modell einer Kulturflatrate genauer zu beschreiben. > Weiterlesen

Guttenberg bereitet Ausweitung von Internetsperren auf Tauschbörsen und bei Urheberrechtsverletzungen vor

Trotz Wahlkampf, der Regierungsapparat steht nicht still. Hinter den Kulissen wird an der Ausgestaltung der Horrorszenarien gearbeitet, die uns erst nach der Bundestagswahl präsentiert werden. Aus dem Hause Guttenberg drang zunächst ein „Industriepolitisches Gesamtkonzept“ an die Öffentlichkeit. Ziel: Mehrwertsteuer erhöhen und Gewinnsteuern senken, also weitere Umverteilung von unten nach oben frei nach dem Motto: Die Reichen zahlen nicht für ihre Krise!

Nun ist bei Wikileaks ein Dokument zum Thema „Kooperation bei der Bekämpfung der Internetpiraterie“ aufgetaucht. Es protokolliert die Ergebnisse des ersten Treffens (11. August 2009) in einer Reihe von Expertenworkshops zur Pirateriebekämpfung des Guttenberg-Ministeriums. > Weiterlesen

Enteignung oder Infotopia? – Save the date: 2. Oktober 2009

Matthias Spielkamp von iRights.info machte uns auf eine interessante Veranstaltung aufmerksam:

„Enteignung oder Infotopia? Google Books und die Zukunft des Wissens

Google will der Menschheit mit seinem Buchprogramm Millionen von Büchern zugänglich machen – auch Bücher, die vergriffen sind oder deren Urheberrechtsschutz abgelaufen ist. Nie war die Verheißung des „Wissens für alle“ so groß. Und nie war die Gefahr größer, einem Quasi-Monopolisten zu überlassen, was die Aufgabe öffentlicher Daseinsfürsorge sein sollte. Im Herbst soll ein US-Gericht über die Zukunft der Bücher entscheiden. Wird es, darf es das auch für deutsche Leser, Autoren und Verlage tun? Selten war die Lage unübersichtlicher – und wohl nie zuvor war ein einzelnes Verfahren wichtiger für die Zukunft des Zugangs zu Wissen als dieses. > Weiterlesen

SPD fordert Anti-Pirateriegesetz nach französischem Vorbild

Die filmpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Angelika Krüger-Leißner, hat in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift promedia (nur in der Printfassung zugänglich) gefordert, im Internet den „Schutz des geistigen Eigentums“ nach französischem Vorbild sicherzustellen. Dazu ist sie bereit, auch Grundrechte über Bord zu werfen – so jedenfalls belegen es ihre Interview-Äußerungen: > Weiterlesen