DIGITALE LINKE
— Politik in der digitalen Welt! —

Archiv für die Kategorie ‘Presse’

Verleger zuerst 2.0: Die SPD als Lobbyist der Zeitungsverlage – und in eigener Sache

An dieser Stelle wurde bereits auf Frank-Walter Steinmannseiers medienpolitischen Presselobbyismus im Digitalzeitalter hingewiesen. Nun hat der Spiritus Rector dieser Überlegungen Marc Jan Eumann, SPD-Landtagsabgeordneter in NRW und in Personalunion Chef der SPD-Medienkommission auf carta.info mitgeteilt, wie Steinmeiers Thesen zu verstehen sind. Auffällig ist, worüber Eumann sich – unmittelbar vor dem Wahltag – nicht ausläßt. > Weiterlesen

Google on the road…

Die Internetkrake Google fährt weitere Tentakeln aus. Nachdem Marybeth Peters vom amerikanischen Copyright Office in einer Anhörung in Washington einige durchaus interessante Argumente  gegen das Google Book Settlement vorbrachte, kämpft die Firma um Einfluss auf den Zeitungsmarkt. > Weiterlesen

Verleger zuerst – Steinmeier zur Medienpolitik

Unter dem schwülstigen Titel „Die Beziehung von Medien und Demokratie ist heute manchmal brüchig“ hat Frank-Walter Steinmeier, Spitzenkandidat der SPD, zur Medienpolitik Stellung bezogen. Der Text, als Beitrag für das von Marc Jan Eumann und Martin Stadelmaier herausgegebene Buch „Media-Governance und Medienregulierung“ entstanden, erschien vorab bei Carta von Robin Meyer-Lucht, > Weiterlesen

Kopfwäsche

Heribert Prantl wäscht in einem Essay – nicht beim Arbeitgeber SZ, sondern in den Blättern veröffentlicht – dem bürgerlichen Zeitungsjournalismus den Kopf. Mehr Haltung wird da gefordert – gegen Einfalt und Anpasserei, gegen Profitgier bei den Medienkonzernen, Investoren und Verlagen. Mehr Ideenreichtum und weniger Jammerei. Und keine Angst vor dem Internet, das er als demokratischen Faktor sieht. 

Hoffentlich haben die Damen und Herren Zeitungsmacher Zeit für die Lektüre.

Medienmaschine – gegen DIE LINKE

[UPDATE II, 23.8.2009, 21:35]
Es war hier bereits Thema, dass DIE LINKE auch im Netz auf die bekannte Medienmaschine stößt und ihre Positionen verschwiegen oder bewußt falsch dargestellt werden. Nun sind zwei neue Fälle ist ein neuer Fall von Meinungsmanipulation zu vermelden. > Weiterlesen

Bundesregierung schummelt erneut beim Internetsperrgesetz

Unter dem Titel „Guttenberg ärgert von der Leyen“ gab gestern Heribert Prantl in der SZ eine völlige Fehlinterpretation eines Vorgangs zum besten: Demnach bediene sich Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg „subtiler Trickserei“, indem er das umstrittene Gesetz zur Bekämpfung von Kinderpornographie im Internet („Zugangserschwerungsgesetz“) zur Notifizierung an die EU-Kommission weiterleitete und nicht zur Ausfertigung an den Bundespräsidenten sandte. Prantl erkennt – leicht verklausuliert im Konjunktiv – darin „ein raffiniertes Vorgehen …, um den Gesetzgeber auszuhebeln“. > Weiterlesen